Kinoabriss?- das Theater geht weiter!

Kinoabriss?- das Theater geht weiter!
Am 20.04.2016 stand in der Sächsischen Zeitung auf Seite 16, dass die Bürgermeisterin eine neue Beschlussvorlage zum Erhalt des Kinos für den Stadtrat am 21.04.2016 einreicht und “Jetzt soll das Seifhennersdorfer Gebäude verkauft und nicht abgerissen werden.“. Der Autor dieser Zeilen ging nach eigenem Bekunden davon aus, dass darüber rechtsstaatlich mit einem Beschluss des Stadtrates entschieden wird.
Weit gefehlt! Am 13.04. hatte Frau Berndt das Grundstück bereits verkauft, am 14.04. den Abriss freigegeben und am 15.04. Baustopp verfügt. Die Krönung dazu war, dass sie in der Stadtratssitzung ihre Beschlussvorlage von der Tagesordnung absetzte. Ein Bürger nannte das Verarschung. Kein Kommentar.
Aus öffentlichen Stadtratssitzungen ist ja bekannt, dass Frau Berndt den Haushalt der Stadt nicht erläutern kann und beim Zitieren Gesetzestext und Kommentartext verwechselt. Ihre Sachkunde wurde aber beim Kinoverkauf noch getoppt. Sie berief sich auf §10 (2) 10. der Hauptsatzung der Stadt, der ihr Veräußerungen bis zu einem Buchwert von 500 Euro im Einzelfall erlaubt. Den Buchwert konnte sie nicht benennen und erklärte, sie werde sich danach erkundigen. Wenn der Einfachheit halber nach Wirtschaftslexikon vom Anschaffungswert ausgegangen wird und im Amtsblatt Oktober 2011 S.2 dieser mit 12.500 EUR dokumentiert ist, so scheint dies etwas höher zu sein, als ihre Vollmacht.
Aber was schert das und eine Vielzahl von Stadtratsbeschlüssen schon eine Karin Berndt – Oberbürgermeisterin Seifhennersdorf laut Untertitel im ARD Morgenmagazin vom 20.04.2016.
Selbstherrlichkeit der Bürgermeisterin so kennzeichnete zutreffend der Stadtrat Schwerdtner in einer Erklärung der CDU- Fraktion ihr Vorgehen. Nachzulesen unter www.nubbern.de .
Zu ihrem Theater um das Kino gehört aber noch etwas. Die Stadt hat bisher für Planung und Genehmigungen für den Abriss und die Asbestbeseitigung ca. 40.000 EUR gezahlt. Jetzt am 18.04.2016 hat sie im Verkauf 1 Euro eingenommen. Damit hat Frau Berndt ihre Aussage in den Seifhennersdorfer Mitteilungen Dezember 2015 S.2 „…habe, der Stadt keinen (finanziellen) Schaden zugefügt…“ selbst als Lüge offenbart. Sie könnte das noch korrigieren, denn glücklicherweise soll es im Kaufvertrag ein bis Ende Mai gültiges Widerrufsrecht geben. Dass sie davon Gebrauch machen wird, ist anzuzweifeln, eher wird sie, wie eine Stadträtin der Linken es ausdrückte, alles daran setzten, um über diese Frist zu kommen.
Die Bürgerinnen und Bürger können aber auch noch zu Wort kommen, nämlich am 3.Mai bei der Einwohnerversammlung gegen deren Einberufung Frau Berndt am 7.04.2016 im Stadtrat gestimmt hatte und bei der vorgesehenen Bürgermeisterwahl im August in diesem Jahr.
Dr. Hartmut Jentsch

10 Antworten

  1. Filmtheater in Seifhennersdorf ist gerettet und darf nicht abgerissen so kann im Filmtheater als umbauten und dann wird als Neu. Wir müssen weiter zu spenden also ein Tasser Kaffee kostet 0,50 Cent bis 1,- € dazu andere Material zu verkaufen dann müssen Bezirksamt Seifhennersdorf als weiterleiten sondern kann viel Leuten schon Interessen. Und ich bin mein exil-Heimat aus Seifhennersdorf brauche in Stadt Seifhennersdorf zu rettet

  2. Mike Buettner sagt:

    Bausanierung Büttner

    Ich glaube, dass es an der Zeit ist, dass ich als Käufer des Filmtheaters in Seifhennersdorf
    ein paar Worte an die Menschen in Seifhennersdorf richte.
    Ich bin Inhaber einer kleinen Dresdner Baufirma und mich verbindet eine enge
    Freundschaft zu einer Dresdner Familie in Seifhennersdorf, die vor 2 Jahren in Ihrer Stadt ein
    ruinöses Wohn-und Geschäftshaus gekauft hat.
    Mittlerweile sind die Sanierungsarbeiten im Haus weit fortgeschritten und wo einst
    Putzfetzen von den Decken hingen, zieren heute barocke Stuckverzierungen mit
    Kronleuchtern ein völlig neues Ambiente.
    Ich halte ebenfalls seit langer Zeit nach einem geeignetem Objekt Ausschau, es gab
    Gespräche in der Leutersdorfer Straße, aber ein Umgebindehaus bietet einfach zu wenig Platz.
    Das ehemalige Filmtheater ist genau das Richtige. Eine Herausforderung in jeder Hinsicht,
    welche in diesen Mauern steckt.
    Hinter einer Denkmalschutzrechtlich sanierten Fassade soll ein Teil meiner
    Filiale Oberlausitz Platz bieten, die im Vorderhaus befindliche Wohnung für Eigenbedarf.
    Der Saal soll zur Hälfte als Lager dienen. Im restlichen Teil ein Atellier für Stuckarbeiten.
    Des Weiteren entsteht im Kopfgebäude eine private Klavierschule, eine gastronomische
    Einrichtung, auf Wunsch auch öffentliche Toiletten, sowie ein kleines Mini- Cinema, um
    dem ureigenem Charakter dieses Gebäudes Rechnung zu tragen.
    Es liegt also allein bei den Menschen in Seifhennersdorf, ob Sie eine Wiederbelebung
    des Gebäudes wünschen oder ein riesiges Loch in Ihre Stadtfassade reissen.

    • Koch Matthias sagt:

      Sehr geehrter Herr Büttner,

      aufgrund ihres letzten Eintrages, sehe ich mich gezwungen auch ein paar Worte zu verlieren.
      Eigentlich wollte ich meine Ruhe haben und mich um meine Angelegenheiten kümmern, da ich selbst ein „Bausanierer“ bin.
      Leider muss ich feststellen, dass das Ansehen meiner Heimatstadt durch einzelne Personen bzw. einen bestimmten Personenkreis über die Landesgrenzen hinaus, beschädigt wird.

      Herr Büttner, sie beginnen ihren letzten Eintrag wie folgt:
      „Ich glaube, dass es an der Zeit ist, dass ich als Käufer des Filmtheaters in Seifhennersdorf ein paar Worte an die Menschen in Seifhennersdorf richte.“

      Dazu kann ich nur sagen, dass sie aus meiner Sicht das Kino unrechtmäßig erworben haben und zwar in einer für mich Nacht -und Nebelaktion. Sie haben versucht das Eigentum der Stadt Seifhennersdorf und somit das Eigentum der Seifhennersdorfer Bürger, wie zu Treuhandzeiten zu erwerben, allerdings für 1 Euro und nicht für 1 DM.
      Die Stadt selber musste 24.000 Euro für den Rückkauf der Ruine bezahlen!
      Zu unserem Glück entschied der Stadtrat am 26.05.2016 anders.

      Weiterhin glauben Sie, dass es an der Zeit ist, ein paar Worte an die Menschen in Seifhennersdorf zu richten!
      Offensichtlich kommen sie sich vor wie der große Messias bzw. Investor aus Dresden, aber dazu kann ich Ihnen sagen, dass so mancher Investor bei Zeiten als Schaumschläger entlarvt wurde.
      Wie kommen sie darauf, dass ich als Seifhennersdorfer Bürger auf einen mir völlig unbekannten Mike Büttner gewartet habe, welcher noch nicht einmal in der Lage ist, sich und sein „Konzept“ persönlich den Seifhennersdorfer Bürgern zu präsentieren. Sie übergeben großzügig eine „Generalvollmacht „ an einen mir völlig unbekannten Herrn Forker, welcher nun vermitteln soll, dass Ihr Konzept tragfähig ist und sie offenbar ein potenter Bausanierer sind?
      Herr Forker selber, ist mir nur insoweit bekannt, dass er offensichtlich nichts Besseres zu tun hat, als ebenfalls Unruhe und Ärger in unserer Stadt zu verbreiten. Offenbar war er sehr empfänglich für die negativen Einflüsse der Bürgermeisterin und ihrer Mitstreiter.
      Im Übrigen erwarb Herr Forker kein ruinöses Gebäude (Ihre Aussage).
      Eine Vielzahl der Seifhennersdorfer Bürger saniert seit Jahren mit viel Kraft und auch finanziellen Mitteln schlimmere Gebäude.
      Genau aus diesem Grund kann ich auch etwas mitreden, wenn es um die Abzahlung von Krediten, Finanzierungspläne und Sanierungen geht.

      Dazu habe ich mir auch ihre Ideen für das Kino angesehen.
      Ich spreche ausdrücklich von Ideen, da man bei diesen Vorschläge nicht ernsthaft von einem tragfähigen Finanzierungskonzept für ein Bauvolumen von mindestens einer halben Million Euro sprechen kann.
      Wie bitte schön, soll eine öffentliche Toilette eine Summe von mindest. einer halben Million Euro finanzieren?
      Wie soll ein Tante Emma Laden ein solches Projekt finanzieren, wo überall in Deutschland gerade diese Läden aussterben?
      Ich glaube auch nicht, dass Einnahmen aus einer privaten Klavierschule diese Summe finanzieren können!
      Wer eine gutgehende Klavierschule hat, siedelt Diese bestimmt nicht in Seifhennersdorf an!
      Die Denkmalschutzbehörde, welche im Übrigen den Abriss befürwortet, machte Ihnen“ Hoffnung“ auf Fördermittel! Was bitte schön soll das für eine Aussage zu einem Finanzierungskonzept sein?

      Ich habe mir auch die Mühe gemacht und im Internet nach einer Baufirma Mike Büttner in Dresden recherchiert.
      Dazu habe ich eine Firma gefunden und zwar handelt es sich dabei um die MB Bausanierung UG.
      Bei dieser Firma war ein Mike Büttner offensichtlich kurzzeitig Geschäftsführer von Januar 2015 bis Juni 2015.
      Danach ist er als Geschäftsführer ausgeschieden und jetzt ist es ein Herr Starke Ronald ( könnte man anrufen).
      Aufgefallen ist mir persönlich, dass es offenbar nicht für eine GmbH gereicht hatte, sondern nur für eine UG mit Stammkapital 2000,-€.
      Jetzt ist dieser Mike Büttner offenbar der Geschäftsführer der Firma Mike Büttner Akustik und Trockenbau.
      Zu dieser Firma findet man nichts im Internet und es gibt offenbar auch keinen Eintrag im Handelsregister.
      Offenbar ist es nicht einmal möglich diese Firma telefonisch zu erreichen, da keine Telefonnummer auf den ersten Blick erkennbar ist.
      Noch einmal zur Erinnerung, es geht um ein Bauvolumen von mindestens 600000 Euro!

      Alles in allem bin ich Überzeugt, dass sollte es sich bei ihnen um diesen o.g. Büttner handeln, sie nicht der Richtige für so ein Sanierungsobjekt sind!
      Ich vermute sie überschätzen sich selbst und ihre Finanzierungsmöglichkeiten und ich glaube auch, dass Ihnen der nötige Sachverstand fehlt.

      Sollten meine o.g. Recherchen und Feststellung nicht ihre Person als diesen Mike Büttner aus Dresden betreffen, so nehme ich alles zurück.
      Sollten es aber auf sie zutreffen und sie sind wieder nur eine weitere Person, welche vor den Karren einer bestimmten Gruppe gespannt wurde, fordere ich Sie als Seifhennersdorfer Bürger auf, sich aus unseren Angelegenheiten heraus zuhalten und mit ihren unsinnigen Vorgehen betreffs des Kinos das Ansehen meiner Heimatstadt in der Öffentlichkeit weiter zu schädigen.

      Auf diesem Weg möchte ich auch die Bürgermeisterin und ihre Mitstreiter bitten, endlich mit diesen unerträglichen Aktionen aufzuhören.
      Ihr alle hattet lange genug Zeit, einen tatsächlichen Investor zu finden, was euch nicht gelungen ist.
      Frage: Warum will keiner Investieren der tatsächlich Geld hat?
      Akzeptiert endlich diese Tatsache und respektiert die offensichtliche mehrheitliche Meinung der Seifhennersdorf Bürger, dass Kino abzureißen!
      Vielleicht habt ihr dann auch die Zeit, die eigenen erworbenen Ruinen endlich zu sanieren und somit unsere Stadt attraktiver zu machen!

      PS: Ich bin kein prinzipieller Abrissbefürworter, dann soll aber ein Käufer kommen, der einen ordentlichen Kaufpreis bezahlen kann und mindestens 600000 Euro als sofortige Sanierungssumme auf den Tisch legt!

      Matthias Koch

  3. Dr. Hartmut Jentsch sagt:

    „Die Botschaft hör‘ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.“
    Goethe, Faust Teil 1
    Und ein Gang durch den Ort führt zu einigen Objekten, wo auch viel versprochen und nichts gehalten wurde.

  4. Andre sagt:

    Was soll man von soviel Pessimismus wie von Seiten Dr. Jentsch denn noch halten? Auch bin grade dabei eine Immobilie in Seifhennersdorf zu erwerben, weil meine Frau in Seifhennersdorf geboren und aufgewachsen ist und wieder in die Heimat ziehen möchte. Und das, obwohl Sie noch nicht mal 30 Jahre alt ist und man hier dringend junge Leute braucht, die was für ihren Ort erreichen wollen. Ich hätte mir von einer Website mit dem Namen “Lebendiges Seifhennersdorf“ etwas mehr erwartet, als nur Schwarzmalerei. Und genau diese Leute, die sich hier öffentlich bewegen und sprechen und sich darüber aufregen, wie schlecht der Ort doch dasteht, verursachen dieses Image und würden gerne alles abreißen und in Containern wegfahren sehen. Auch wir sind junge Unternehmer und man kann und will auch mit einem kleinen Unternehmen viel bewirken, wenn man dafür arbeitet und nicht sinnlos Steine (oder nicht vorhandenen Asbest X-D Haha ) in den Weg gelegt bekommt. Es muss nicht alles staatlich gelenkt sein wie in Ihrem heißgeliebten Sozialismus, Dr. Jentsch. Der wurde zum Glück noch rechtzeitig abgeschafft!!!

  5. Dr. Hartmut Jentsch sagt:

    Hallo, Herr Andre Unbekannt,
    abgesehen davon, dass Verfasser von anonymen Schreiben für mich Feiglinge sind, weise ich Ihre Unterstellungen zurück, insbesondere die, dass die Interessengemeinschaft alles abreißen will. Wenn Sie die komplette Webseite vom „Lebendigen Seifhennersdorf“ vorurteilslos betrachten, werden Sie viel Positives und Optimismus entdecken.
    Was meine Position zum Sozialismus betrifft, so wurden Sie entweder falsch unterrichtet oder Sie haben sich schlecht informiert. Vielleicht schlagen Sie mal in dem Buch „Meine Geschichten zur Geschichte“ nach. Fürs erste reichen dabei die Seiten 150 und 151.
    Ich habe auch nichts gegen kleine Unternehmen und kenne viele fleißige und erfolgreiche, auch in unserem Ort. Bezüglich der Firma, die das Grundstück Nordstraße 14 kaufen und die Brandruine sanieren wollte, empfehle ich Ihnen, zu diesem Unternehmen eine Bonitätsauskunft und eine Referenzliste zu Bauten in dieser Größenordnung einzuholen, sowie eine Kreditzusage vorlegen zu lassen. Dann wird vielleicht deutlich, dass Unternehmen eben nicht gleich Unternehmen ist.

  6. Thomas Bursy sagt:

    Hallo Herr Andre Unbekannt,

    da kann ich mich Dr. Jentsch nur anschließen.
    Als einer der ehemaligen Stadträte habe ich – wenn auch schon ein paar Jahre her – Einblick in das konzeptlose Wirken der Bürgermeisterin erhalten.
    Um sich selbst ein Urteil zu bilden lade ich Sie ein, regelmäßig die Stadtratssitzungen zu besuchen.
    Mit betriebswirtschaftlichem Sachverstand (den ich bei Ihnen als Unternehmer voraussetze) werden auch Sie schnell erkennen, was hier gespielt wird.
    Gerade vom „Zentralorgan“ der Bürgermeisterin – den Seifhennersdorfer Nachrichten – wird natürlich ein sehr einseitiges Bild im Sinne von Frau Berndt gezeichnet, was den geneigten Lesern (und NICHT-Stadtratsbesuchern) vermittelt, dass die bösen Stadträte an allem Schuld sind und Frau Berndt die Gefolgschaft verweigern.
    Man beachte dabei, dass mittlerweile der 3. Stadtrat mit ihr zusammenarbeiten muß….

    Der Fehler liegt wohl eher im Selbstverständnis von Frau Berndt – die sich im Fernsehen als „Oberbürgermeisterin“ titulieren lässt … Emotionslos betrachtet hat Sie als Verwaltungschefin die Beschlüsse des Stadtrates auf Rechtmäßigkeit zu prüfen und umzusetzen.
    Doch sie versucht, Ihre eigenen unausgegorenen Ideen gegen die Mehrheit der Einwohner aber mit deren Geld zu verwirklichen….
    Mittlerweile sind die Rücklagen (die vor Ihrem Antritt gebildet worden konnten) nahezu komplett aufgebraucht, da die Stadt trotz guter Einnahmesituation über Ihre Verhältnisse lebt.
    Auf meine mehrfach gestellte Frage, wer denn die nicht beschlossenen Mehrausgaben für ORWO und Kino trägt (zusammen werden dass gut und gerne an die 70.000,- EUR) habe ich bis heute keine Antwort.
    Mit diesem Wirtschaften hat die Bürgermeisterin im übrigen auch unsere Kreditwürdigkeit verspielt, so dass Themen wir altengerechtes Wohnen in weite Ferne rücken!

    Wem ist da also mehr Kompetenz zuzutrauen?

    Einem Stadtrat der sich hauptsächlich aus erfolgreichen Unternehmern, Geschäftsführern, Lehrern und Angestellten zusammensetzt und dem Treiben Einhalt gebietet – oder einer Bürgermeisterin, die bar jeglicher betriebswirtschaftlicher Vorbildung sogar die Beratung der Kämmerin ablehnt???

    Es hat keinen politischen Grund, dass Frau Berndt von der Rechtsaufsichtbehörde mit einem Handlungsverbot in Sachen Kino belegt wurde! Sie hat wissentlich gegen bestehendes Rech verstoßen.

    Auch meine Frau und ich haben sich vor einigen Jahren entschlossen, hier ein Haus zu kaufen. Wir wollen hier leben und arbeiten und uns für die Gemeinschaft einbringen, sodass die Attraktivität von Seifhennersdorf wieder steigt. Dazu gehört nicht, unsere Kinder zwischen Ruinen aufwachsen zu sehen! Wir haben schon sehr schön erhaltene und erhaltenswerte Gebäude saniert und diese gilt es mit den vorhandenen Ressourcen zu betreiben (auch wir haben eine Fabrikanten-Villa saniert).
    Mehr schafft Seifhennersdorf nicht und mehr brauch Seifhennersdorf auch nicht.
    Vielmehr ist es wichtig, sich an übergreifenden Initiativen zu beteiligen, z.B. zur Steigerung der Elektromobilität oder zur Verbesserung der digitalen Infrastruktur. Darüber hinaus sollten wir schnellstmöglich versuchen, unsere eigene Verkehrs – Infrastruktur besser zu organisieren (wie z.B. einen Bushaltestelle am Netto – anstatt einer Mauer) um der demografischen Entwicklung Rechnung zu tragen.
    So hätte Seifhennersdorf eine Zukunft, spätestens wenn das Thema Altersarmut uns in wenigen Jahren in Deutschland einholen wird und es für viele Rentner nicht mehr möglich ist, in den Städten Ihre Miete zu zahlen…

    Wäre das nicht eine Chance für Seifhennersdorf?

  7. Steffen Schuster sagt:

    Zum Thema Kino kann man eigentlich nur sagen, dass die Schildbürger, welche sich wissentlich dumm stellten, trotz allem was sie „getan“ haben, bei weitem nicht mit der Hennerschdurfer Kinoposse mithalten können/konnten. In Schilda stellte man sich dumm….

  8. Olaf Forker sagt:

    Und jetzt kommen wir alle wieder ein bisschen runter. Der Abriss ist doch nun endgültig beschlossen und keiner wird mehr dagegen etwas unternehmen. Es macht auch keinen Sinn, dass wir uns in Sachen einmischen, die uns überhaupt nichts angehen.
    Hintergrund war gutes zu Tun und ein Gebäude zu retten. Der über Jahre anhaltende Streit deswegen
    war uns Anfangs nicht bekannt.
    Dem Käufer gleich gar nicht, der kannte nur ein Wertgutachten über 1 Euro und er wollte sich dieser
    Herausforderung stellen und er hatte eine Vision. Ähnlich wie bei der Auftragsvergabe der
    Dresdner Altmarkt-Galerie. (Trockenbau). Entgegen aller Einwendungen, dass dies um einige
    Nummern zu groß sei, packte er diese Aufgabe termingerecht mit unzähligen Nachtschichten.
    Wer ihn kennt, eine Fleißmeise und kein Spinner.
    Er akzeptiert die Rückabwicklung anstandslos und mal ehrlich: Er muss sich auch nicht durch den
    Dreck ziehen lassen, bzw. zusehen, wie Leute aus Seifhennersdorf sich an seiner Dresdner Wohnungstür die Nase platt drücken.
    Das geht zu weit, meint er. Nicht für eine Ruine noch für sonst irgendwas.
    Er hat recht, zurück ins Privatleben und nicht für fremde Angelegenheiten am Ohrfeigenbaum
    rütteln. Bauen können wir am Eigenen genug.
    Was rundherum passiert, kann uns eigentlich egal sein.

    • Koch Matthias sagt:

      Sehr geehrter Herr Forker,

      ihr Kommentar stößt bei mir auf Unverständnis, so dass ich auch dazu ein paar Worte verlieren möchte.
      Offensichtlich haben auch Sie sich schon das Gebaren einer bestimmten Person zugelegt, welche sich mittels eigener, mitunter nicht nachvollziehbaren Erklärungen, am Ende immer als Opfer darstellt!
      Jetzt wollen Sie und ihr Bekannter von dem gesamten Theater um das Kino nichts gewusst haben.
      Sie persönlich haben doch mit einer fraglichen Asbestanalyse in den Abriss aktiv eingegriffen!
      Ihr Bekannter hat mit dem illegalen Kauf des Kinos, ebenfalls aktiv in den Abriss eingegriffen!
      Nun, wo ein gewisser Gegenwind aufgekommen ist, sind Sie und ihr Bekannter plötzlich nur noch falsch verstandene Samariter.
      Über den Streit mit dem Kino, berichtet schon halb Deutschland und Sie wollen erst zu spät davon erfahren haben.
      Für wie naiv halten Sie uns eigentlich?
      Offensichtlich sind wieder wir „Undankbare Seifhennersdorfer Bürger“ daran schuld, dass ein großer Visionär und Investor abgesprungen ist.
      Ich denke, sie haben auch bei dem Vergleich mit der Altmarkt Galerie etwas verwechselt.
      Die Galerie war offensichtlich ein Bauauftrag wo Herr Büttner Geld bekam!
      Bei dem Kino handelt es sich aber nicht um einen bezahlten Auftrag, sondern um eine Investition von mind. 600000 die Herr Büttner tätigen sollte!!!

      Um zu ihren ersten Worten zu kommen: „Der Abriss ist doch nun endgültig beschlossen und keiner wird mehr dagegen etwas unternehmen.“
      Diesen Spruch glauben sie doch selber nicht.
      Wer die Bürgermeisterin, ihre Schwester Gudrun Möse und einige Mitstreiter kennt, kann sicher sein das hier noch eine neu Posse folgt. Dabei geht es doch nur noch um persönliche Befindlichkeiten, welche ohne Rücksicht auf eine Mehrheit der Seifhennersdorf Bürger durch geboxt werden soll. Sie als Mitstreiter der Bürgermeisterin, könnten uns ja auf diesem Weg informieren was nun wieder kommen wird (event. Kleine Hufeisennase o.ä.)

      Zum Schluss noch ein Tipp für große Investitionen: Der alte Vierseitenhof neben dem Getränke Markt Gener oder die alte vergammelte Winkler Villa am Bahnhof oder das alte Haus der Technik oder das Hotel zum Hirsch oder der alte Gambrinus usw. usw. warten noch!
      Sie würden meiner gesamten Familie und auch mir einen großen Gefallen tun, wenn sie gemeinsam mit ihrem Bekannten diese Ruinen Sanieren und somit unser Stadtbild enorm verschönern würden.
      Ich hoffe nun, dass damit das Thema Herr Forker und Herr Büttner im Zusammenhang mit dem Kino erledigt sind!

      Sollte es in Zukunft einmal Regressforderung durch die Stadt geben, erinnert man sich hoffentlich an die Verursacher der zusätzlichen Kosten!

      Matthias Koch

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