Tag der Architektur in Seifhennersdorf

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Tag der Architektur in Seifhennersdorf 20.6. und 25.6.2016

 


von Dr. Hartmut Jentsch

Wie schon am Wochenende zuvor, als der im Weißewegclub beheimatete  Malzirkel unter Leitung von Herrn Fritz seine Werke in der Scheune vom Bulnheim ausstellte, gab es auch an diesem Wochenende wieder zahlreiche  Besucher an diesem historischen Ort.

Als Ergebnis ihres diesjährigen internationalen Workshops präsentierten Studenten ihre Ideen zur Stadtgestaltung insbesondere zur Sanierung leer stehender  und vom Zerfall bedrohter Häuser in der Rumburger Straße und Am Weißeweg.  Es war die nun mehr  20. gelungene Veranstaltung der Interessengemeinschaft „Lebendiges  Seifhennersdorf“ seit ihrer Gründung im Herbst 2013. Das würdigte auch das Mitglied des Landtags, Dr. Stephan Meyer, in einer kurzen Ansprache und betonte, dass die Gemeinschaft in kurzer Zeit viel Positives für den Ort erreicht hat.

Ergänzt wurde die Ausstellung der Studenten durch die liebevoll gestalteten Exponate der Schüler der Grundschule (Vorabpräsentation im Rahmen der bewegten Schule am 20.6. in der Grundschule) mit ihren Gedanken für die Stadtgestaltung im Allgemeinen und einen Spielplatz im Besonderen. Großen Anklang bei den Besuchern fanden die ausgestellten Fotografien der von der Stadträtin und Bürgermeisterkandidatin, Frau Röthig, geleiteten Foto-AG, in der  Schüler der Grundschule ihrem Hobby nachgehen. Nebenbei dokumentierte Frau Röthig mit alten Fotos von ihrem Großvater  aus Zittau noch ihre Wurzeln in der Oberlausitz. Ein Denkzettel für die, die glauben, sie immer noch wegen ihrem Zuzug aus Bayern diffamieren zu müssen.

Auf liebevolle Art warb auch Frau Wildner für ihr Projekt „Kanone“ und prächtige Fotos gab es von den Gewinnern unserer Aktion „Schönster Garten 2015“.

Die vom Seifhennersdorfer Maler, Herrn Wendler, ausgestellten Gemälde begeisterten viele Besucher und  bildeten einen würdigen Rahmen für den von der  „ Interessengemeinschaft „Lebendiges Seifhennerdorf“ gestalteten Tag der Architektur in Seifhennersdorf.

Nur eine hat die Einladung ausgeschlagen, die Bürgermeisterin. Frau Berndt hatte bereits in der Stadtratssitzung am 16. Juni 2016 ihre Entscheidung damit begründet, dass sie so gegen den Abriss eines Denkmals im Ort protestiere. Offensichtlich meinte sie damit das 380. Einzeldenkmal von Seifhennersdorf, die Brandruine vom ehemaligen Kino, die von 2014 bis 2016 auf der Denkmalsliste unserer Stadt stand. Vielleicht hat sie auch am Tag der Architektur in Seifhennersdorf die Zeit genutzt,  um über die Sanierung anderer Denkmale in der Bahnhofstraße, der Rumburger Straße und An der Scheibe nachzudenken. Angebracht wäre das.

 

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