Familienfreundliches Zertifikat bei uns möglich??

Initiiert durch uns fand gestern um 16 Uhr im Rathaus die Präsentation zum familienfreundlichen Zertifikat durch Frau Sobeck von der Tourismus Marketing GmbH Sachsen statt. Anwesend waren Vertreter des Stadtrates, der Stadtverwaltung , Fereinwohnungvermieter, Frau Binner und Frau Röthig für die IG LS.

Ja, wie soll ich es sagen, der Weg zu solch einem Zertifikat ist ein längerer Weg (und vielleicht ist auch auch der Weg dorthin das Ziel?). Es entfachte wieder heiße Diskussionen und die Einigkeit über die zukunft des Tourismus in Seifhennersdorf muss noch gefunden werden. Wir von der IG LS wissen, dass die Stadt kein Geld hat und wenn man die eine Gans füttert, verhungert eine andere.

Wir haben wieder gehört, wie schwierig die Lage hier ist und dass es hier vielle ernsthafte Probleme gibt. Da ich persönlich in jedem Ferienwohnungsvermieter eine Existenz erkenne, bestehen in meinen Augen auch hier ernsthafte Probleme. Zudem greift die Belebung des Ortes durch Tourismus wiederum damit Zuzüge zu generieren. Eine Verschönerung seines Wohnortes ist niemals von Nachteil.

Fakt ist, dass wir am Fuße des Naturparks Zittauer Gebirges als wildromatisches ehemaliges zweitgrößtes Industriedorfmit dieser pitoreskken Ansammlung von Umgebindehäusern entlang der Mandau, Naturschönheiten wie die Basaltstruktur verborgen im Wald des Röthigberges und touristischen Pfeilern wie Karasektmuseum , windmühle, Querzenland doch an potential verfügen, um den Ort voranzubringen.

Die wohl wichtigeste in der teils hitzigen Diskussion war doch die, dass es bereits 1997 (!) im Zuge der Abraxasstudie ausreichend Arbeitsgruppen zum thema Tourismus gab und nun ergründet werden soll, woran es denn nun liegt, dass die bereits damals mühsam erarbeiteten Verbesserungsvorschläge nicht umgesetzt worden sind.

Es wurde ebenfalls der Wunsch geäußert, das wir als Interessengemeinschaft einmal zu einer Runde der Betroffenen einladen sollten. Den Anstoß nehmen wir gerne an un kümmern uns um eine Art Zukunftwerkstatt.

Brigitte Röthig

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