„Ruinenbriefe“

Wir haben Inhaber von rund 20 Prozent der ruinösen Bauwerke angeschrieben, davon sind fünf Prozent der Briefe zurückgekommen mit dem Verweis, Adressat unbekannt verzogen. Daraufhin haben wir gestern folgenden Brief an Frau BGM Berndt verfasst:

 

Sehr geehrte Frau Berndt,

seit einiger Zeit verschickt die Interessengemeinschaft Briefe an Hausbesitzer, dessen Häuser nicht bewohnt sind. In diesem Brief weisen wir u.a. auf die vielen positiven Merkmale von Seifhennersdorf hin, um die Bewohner für ein Engagement für ihr Gebäude zu motivieren.

Es wäre schön, wenn diese Initiative von der Stadtverwaltung weitergeführt werden könnte. Wir haben ihn „1. Nachbarschaftsbrief“ genannt. Können Sie sich vorstellen, die Seifhennersdorfer Bürger zu unterstützen? Es wäre doch schön, wenn die Hausbesitzer von der Heimatgemeinde einen freundlichen Gruß bekämen, wir örtliche Firmen für Instandsetzung und Gartenpflege benennen und wir sie so für den Wohnort Seifhennersdorf begeistern könnten.

Wir könnten Sie auch mit unserem Wissen über Fördermitteln für unsere Region unterstützen.

Vielleicht gibt es eine Mitarbeiterin in der Stadtverwaltung, die sich in den Fördermitteldschungel einlesen könnte und für Rückfragen der „Neubürger“ ca 1-2 Stunden pro Woche in der Sprechzeit zur Verfügung steht.

Außerdem ist daraus unsere erste Fördermittelveranstaltung in Kooperation mit der Stiftung Umgebindehaus entstanden, die am 13. März um 19 Uhr stattfinden wird.

Wir möchten Sie herzlich dazu einladen.

Mit freundlichen Grüßen

 

Friederike Cieslak

Brigitte Röthig

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