Nur ein toter Ort ist ein guter?!

Wo auch Sonnenschein ist, da ist auch leider Schatten. So zu sehen im Sachsenspiegel vom letzten Samstag.

Wir von der IG Lebendiges Seifhennersdorf sind mit unserer Schaufenster-Aktion bestrebt, leere Seifhennersdorfer Schaufenster in alter Tradition zum Hingucker werden zu lassen und auf das Positive in unserem Ort zu verweisen.

Zusammen mit vielen Seifhennersdorfern Bürgern ist es unser Ziel zu zeigen, SEIFHENNERSDORF ist nicht tot, sondern LEBT, ist nicht nur grau, sondern auch BUNT.

Unser Ziel ist es, unseren Ort wieder zu beleben und zu verschönern. Aber leider sehen das die ewigen Meckerer nun mal anders, bemühen die Behörden, spielen sich als Gesetzeshüter auf an Stelle mitzuwirken, dass die Schaufenster-Aktion erfolgreich fortgesetzt wird.

Aber sehen Sie selbst und senden Sie uns Ihre Meinung als Kommentar:

4 Antworten

  1. Schade, leider wieder keine positive Berichterstattung über Seifhennersdorf und die Bilder gleichen sich erschreckend! Nach den „Schul- und Kino-Rebellen“ skizziert es nun auch die sich kämpferisch gebenden „Schaufenster-Rebellen“. Damit zeichnet sich wohl das öffentliche Bild von Seifhennersdorf, als „kleines zänkisches Bergdorf“, nur deutlicher ins Bewusstsein der Einheimischen und potentieller Gäste. Zank, Streit, Intrigen und Missgunst sind wohl schon Zeichen einer „Lebendigkeit“, doch leider kein sonderlich erfreuliches! Da mag man sich auch fragen, ob solch ein Gerangel den Einheimischen nutzt und ob potentielle Gäste wirklich im „medialen Krisengebiet“ ihre Erholung suchen wollen. … „Mehr Einigkeit und ein besseres Miteinander war der Wunsch der befragten Bürger“, oder?

  2. Franziska sagt:

    Das Ordnungsamt kommt nicht gut weg. 😉 Die Fokussierung auf den Konflikt macht Fernsehen – Ihr könnt das einfach abhaken. Steckt Eure gute Energie ins Vorwärtsbringen statt in Ärger. Macht weiter, tut Gutes und sprecht darüber. Wir sind alle Lernende auf dieser Welt – der Unterschied zwischen den Verharrenden und Bewegten ist allerdings der, sich auf den Weg zu konzentrieren & das Gelernte klug als Gehstock zu nutzen. Und die Zahl der Verharrenden ist größer, ja. Denn Gehen kostet Kraft, braucht Weitsicht, braucht Glauben & Mut. Ihr seid am Anfang eines Weges – lasst das hinter Euch, denn es raubt unnötige Energie.

  3. Dan Kray sagt:

    Wo die öffentliche Hand sich (zwangsläufig) zurückzieht, muss zugelassen werden dass Bürger Aufgaben selbst übernehmen. Dafür braucht es einen Rahmen der die Bürger wirken lässt. Also, wenn es Sinn macht, Vorschriften auch mal fallen lassen! Und vorwärts geht’s …

  4. Ingo und Rita Lison sagt:

    Das jämmerliche Ergebnis, wenn man sich TV-Medien offenbart, um dadurch Hilfe zu erhoffen, hat wieder der Sachsenspiegel vom Sonnabend, den 29. März 2014 unmissverständlich gezeigt.
    Über eine gute Sache wurde sich, mit einer fragwürdigen Hintergrundmusik und düsteren Bildern mehr lustig gemacht, als sachlich und der Wahrheit entsprechend berichtet.
    Wir haben in Bezug auf das Brückenproblem am Mauerweg/Ohmannweg auch mit TV-Medien gesprochen, die übrigens ganz von alleine gekommen sind. Das Fazit aus diesen Erfahrungen ist, dass es um jede Minute schade ist, die man für solche Aktionen vergeudet. Unsere TV-Medienpolitik, die immer mehr auf Sensations-Journalismus, Negativschlagzeilen, Massenverdummung und Werbung ausgerichtet ist, ist den GEZ-Beitrag nicht mehr wert, den man aber leider zu bezahlen gezwungen wird.
    Eines kann man aber immer wieder aus diesen Sendungen lernen – es ist nie zu spät, sich der ganzen Fernseh-Veralberung zu entziehen und die gewonnene Zeit für
    sinnvollere Dinge zu verwenden.
    In der Interessengemeinschaft „Lebendiges Seifhennersdorf“ mitzumachen, dient nur dem alleinigen Zweck, durch gute Ideen und deren Umsetzung, unseren Heimatort für die Einheimischen lebens- und liebenswerter zu machen und unseren Gästen und Besuchern einen positiveren Eindruck von Seifhennersdorf zu vermitteln.
    Konfrontationen z.B. mit Ämtern, wie im Beitrag aufgeworfen, brauchen und wollen wir nicht. Dafür ist uns unsere Zeit zu schade.
    Der äußerst fragwürdige Kommentator im zweiten Teil des Beitrages erscheint uns für solcherart von Auseinandersetzungen eher geeignet und willens zu sein.

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