Weitermachen -aber wie ?

AUFGABE: Seniorengerechtes Bauen in Seifhennersdorf

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
nach meinem Kenntnisstand will die Interessengemeinschaft “Lebendiges Seifhennersdorf” weitermachen und bekennt sich klar zur Lösung des Problems. Zu beachten gilt es aber 4 unumstößliche Fakten :
1. Die teure Machbarkeitsstudie der Kommunalentwicklung Mitteldeutschland GmbH mit einem Kostenansatz von 4,5 Millionen EUR ist für die Stadt nicht umsetzbar und von den Kosten wurde sie auch noch schöngerechnet.
2. Die Ablehnung der Rechtsaussichtsbehörde zur Kreditaufnahme ist keineswegs böswillig, sondern entspricht der Aufgabe der Stadträte und der Bürgermeisterin Schaden von der Stadt abzuwenden. Klare Aussagen dazu enthält der Artikel “Seifhennersdorf im Steuerglück ?” in der SZ vom 27.03.2015 S.7 .
Der Entwurf des Haushaltes 2015 zeigt eindeutig auf, dass bei gleichbleibender Entwicklung der Finanzhaushalt in 3 Jahren so ist, dass die Aufnahme eines Kassenkredits notwendig wird, um den Geschäftsbetrieb der Stadt aufrecht zu erhalten.
3. Die Präsentation der Ergebnisse des Workshops von 17 Studenten am 28.03.2015 im Rathaus offenbarte 5 interessante Varianten für altersgerechtes Wohnen in Seifhennersdorf zu sicher geringeren Kosten als in der Machbarkeitsstudie.
4. Zu klären ist, ob es um altersgerechtes Wohnen oder um betreutes Wohnen gehen soll und wofür dringend Bedarf besteht.
Wie nun weiter?
Die Stadträte und die Bürgermeisterin sind aufgefordert, konstruktiv die Vorschläge vom 3. März von Frau Wiesner von der Wohnungsbaugenossenschaft und aus dem Workshop der Studenten abzuwägen und die Umsetzbarkeit zu prüfen. Für letztere bedarf es unbedingt der Suchen nach einem Investor und einem Betreiber.
Bleiben wir also dran, damit es weitergeht.
Dr. Hartmut Jentsch

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